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Welches Gericht ist für die Pfändung eines Miterbenanteils örtlich zuständig?

Welches Gericht ist für die Pfändung eines Miterbenanteils örtlich zuständig?

 

Hatte der Erblasser seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Zeitpunkt des Todes in Deutschland, so richtet sich die Zuständigkeit der deutschen Gerichte nach dem gewöhnlichen Aufenthalt des Erblassers und mithin nach dem zuständigen Nachlassgericht in Deutschland, vergleiche BayObLG, Beschluss vom 1.8.2019, Az. 1 AR 12/19.

 

Ist der Schuldner Mitglied einer Erbengemeinschaft, so kann sein Erbteil gepfändet und anschließend im Rahmen einer Zwangsversteigerung verwertet werden. Umstritten ist die örtliche Zuständigkeit der Gerichte.

 

Vertreten wird neben der Ansicht des Bayerischen Obersten Landesgerichtes auch eine Anknüpfung an den gewöhnlichen Aufenthalt des Miterben (Schuldners) und im Falle eines im Inland belegenen Grundstückes, welches zum Nachlass gehört, ein abstellen auf den Ort des Grundstückes oder aber die Wahl der örtlichen Zuständigkeit je nachdem, wo sich das Nachlassvermögen befindet.

 

Erfreulich ist, dass ich nunmehr eines der obersten Gerichte in Bayern mit dieser Frage beschäftigt hat und die Frage der örtlichen Zuständigkeit bei der Pfändung von Miterbenanteilen praxisnah geregelt hatte.

 

Helfen bei der Pfändung in einen Erbanteil kann Ihnen Ihr Fachanwalt für Erbrecht in Heilbronn, Dr. Andreas M. Kramp.

 

Heilbronn den 23.10.2019

 

Dr. Andreas M. Kramp

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht

Fachanwalt für Handels – und Gesellschaftsrecht

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Rechtsanwalt Dr. Andreas M. Kramp
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